Entstehung und Entwicklung der Trampoline

Geschichte und Aufbau des Trampolins

Trampoline verdanken ihre Erfindung einer Artistengruppe. Diese Hochartisten spannten, um Stürze abzumildern, eine Art Fangnetz unter ihren Arbeitsgeräten auf. Zirkusbegeisterte Menschen werden diese Netze kennen, denn sie finden noch heute in der Hochartistik ihren Einsatz. Um seinerzeit die Zuschauer zu beeindrucken, turnten die Artisten nach Beendigung der eigentlichen Nummer noch ein paar Salti und Schrauben auf diesem Netz.

Aus diesem Abschluss entwickelte sich schnell eine eigenständige Nummer, für die nun das passende Sportgerät benötigt wurde. Somit entwickelten sich aus diesem Netz die ersten Trampoline. Heute ist das Sportgerät sogar eine olympische Disziplin. Doch es dauerte bis ins Jahr 2000, bis dass Trampoline endlich bei den Olympischen Spielen zugelassen wurden.

Aus den einfachen Netzen, die die Artisten vor körperlichen Schäden bei Stürzen schützen sollten, entwickelten sich verschiedene Arten der Trampoline. Der Aufbau jedoch ist bei den meisten Trampolinarten gleich und erinnert bis heute an die Netzkonstruktion unter den Hochartisten. Es gibt einen Metallrahmen, in den ein Sprungtuch eingespannt wird. Dieses Sprungtuch besteht heute selbstverständlich aus hochelastischen, reißfesten Kunstfasern wie zum Beispiel Polypropylen oder Polyamid.

Die Konstruktion der Trampoline

An der Rahmenkonstruktion hat sich jedoch im Laufe der Zeit nicht viel verändert. Er wird nach wie vor aufgeständert. Denn so erreicht man den für das Trampolin-Turnen erforderlichen Dehnungsraum unter der Sprungfläche. Hierin liegt aber auch eine kleine Gefahrenquelle, die gerade Anfänger stets im Blick haben sollten. Denn, wenn die Koordination von Absprung und Landung im Tuch noch nicht in Gänze funktioniert, müssen die Sportler extrem aufpassen, nicht bei der Landung im Metallrahmen zu landen.

Daher ist es empfehlenswert, langsam mit dem Training zu beginnen und erst einmal auszuprobieren, wie das Trampolin reagiert. Beginnen kann man zum Beispiel mit einem Fitness- oder Gymnastiktrampolin. Dies sind kleine Trampoline, die über wenig Sprungfläche verfügen und somit keine hohen Sprünge erlauben. Auf diesen kleinen Trampolinen, die im Übrigen hervorragend für den Gebrauch in zum Beispiel der Wohnung geeignet sind, können Anfänger ihre Koordination prüfen und natürlich im Verlauf des Trainings verbessern.

Die verschiedenen Trampoline

Hat man sein Handling bereits verbessert, so kann man übergehen zu den sogenannten Gartentrampolinen. Diese Trampoline sind naturgemäß schon wesentlich größer als die Fitnesstrampoline. Denn sie weisen meist einen Durchmesser von beachtlichen 3 bis hin zu 5 Metern auf. Diese Trampoline bieten sich an, um den Gleichgewichtssinn und die Koordination von Absprung und Landung zu trainieren. Hierbei gilt aber wieder, aufzupassen, dass man bei der Landung nicht in den Metallrahmen gerät.

Um insbesondere für Kinder die Trampoline sicherer zu machen, gibt es für Gartentrampoline ein Sicherheitsnetz. Dieses wird um das gesamte Trampolin gespannt, um die Turner davor zu schützen, bei der Landung nach einem hohen Sprung nicht außerhalb des Trampolins zum Beispiel auf dem harten Rasen zu landen. Das Sicherheitsnetz fängt den Turner auf, sodass Stürze nicht stattfinden können. Hierbei gilt es jedoch, zu berücksichtigen, dass gerade Kinder durch das Sicherheitsnetz dazu verleitet werden könnten, noch höher springen zu wollen. Daher birgt es die Gefahr, dass durch Übermut auch das Sicherheitsnetz übersprungen wird.

Trampoline, die im Garten aufgestellt werden, gibt es auch ohne Metallrahmen. Hierbei muss man allerdings eine entsprechend breite und tiefe Grube in seinem Garten anlegen, über die dann ein Tuch gespannt wird. Der Fachhandel hält für diesen Zweck entsprechende Aufbauarten für diese Trampoline bereit.



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